Angebot anfordern
Leave Your Message

Zwei Hauptfaktoren beeinflussen die magnetische Trennwirkung von Nassmagnetabscheidern

07.05.2025

1. Einer der Hauptfaktoren, der den magnetischen Trenneffekt eines Nassmagnetabscheider ist die Partikelgröße des in die Magnetscheidung eingespeisten Erzes.

pic01.webp

Bei den meisten Erzen gibt die Feinheit der Aufgabekorngröße den Trennungsgrad der einzelnen Erzpartikel an, d. h. den Trennungsgrad zwischen magnetischen Erzpartikeln und Gangartpartikeln. Eine geringe Korngröße des Aufgabematerials deutet auf einen hohen Trennungsgrad der Mineralmonomere hin, wodurch zufriedenstellende Trennkennwerte erzielt werden können. Eine relativ grobe Korngröße des Aufgabematerials deutet hingegen darauf hin, dass die Minerale nicht vollständig dissoziiert sind und der Trennungsgrad der einzelnen Partikel gering ist. Im Gegenteil, es liegen viele Begleitstoffe vor, d. h. ein erheblicher Teil der magnetischen Partikel und der Gangart ist noch miteinander verbunden. Aufgrund der starken magnetischen Eigenschaften dieser Begleitstoffe kann ein beträchtlicher Teil durch die Trennanlage abgetrennt werden, was den Gehalt des Konzentrats mindert. Daher ist es erforderlich, dass die dem Nassmagnetabscheider zugeführten Minerale eine vollständige Monomertrennung erreichen. Bei grobkörnigen Erzen ist eine extrem feine Korngröße nicht notwendig, solange die Minerale und die Gangart getrennt sind. Solche Erze weisen mitunter eine gröbere Korngröße auf, ihre Trennqualität ist jedoch nicht gering. Der Hauptgrund dafür liegt in der groben Korngröße der Erze; durch Vermahlung bis zu einem gewissen Grad lassen sich die nutzbaren Mineralien und das Ganggestein trennen.

2. Die Zellstoffkonzentration ist ein weiterer wichtiger Faktor, der die magnetische Trennwirkung von Nassmagnetabscheidern beeinflusst. Sie bezieht sich hauptsächlich auf die Größe der Überlaufkonzentration des Klassierers.

pic02.webp

Ist die Trübekonzentration zu hoch, was zu einer übermäßig hohen Trennkonzentration führt, wird die Konzentratqualität stark beeinträchtigt. In diesem Fall werden die Konzentratpartikel leicht von feineren Gangartpartikeln umhüllt und können nicht mehr getrennt werden. Werden sie gemeinsam aufgenommen, sinkt der Gehalt. Ist die Trübekonzentration hingegen zu niedrig, d. h. die Trennkonzentration zu gering, erhöht sich die Durchflussrate und das Trennintervall verkürzt sich. Dadurch gelangen feine magnetische Partikel, die eigentlich aufsteigen sollten, in den Rückstand, was dessen Gehalt erhöht und zu Verlusten führt. Die Trübekonzentration muss daher bedarfsgerecht angepasst werden. Die Anpassung am Nassmagnetabscheider hängt hauptsächlich von der Korngröße des vom Erz abgeblasenen Wassers ab. Entscheidend ist jedoch, dass die Konzentration des Stufenüberlaufs den Anforderungen der Magnetscheidung entspricht. Die Konzentration der zugeführten Trübe sollte maximal 35 % betragen und wird üblicherweise auf etwa 30 % eingestellt. Die genaue Konzentration ist abhängig von den jeweiligen Gegebenheiten.